Hallo ihr Lieben,

und weiter geht es mit Teil 2 meiner Reise! Ich habe fantastisches Eis in Rom gegessen. Das möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten.

Palazzo del Freddo Fassi

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Die Eisdiele Palazzo del Freddo gilt als eine der ältesten Eisdielen in Rom. Sie hat eine lange Tradition und ist heute noch in Familienbesitz. 1880 eröffnete Giacomo den ersten kleinen Laden. Damals gab es dort neben Eis auch noch Gebäck und Bier. Das Eis wird selbst hergestellt und schmeckt einfach fantastisch. Und: Das Preis-Leitungsverhältnis ist top! Die größte Portion Eis bekommt man schon für 3 Euro. Es gibt keine Kugeln. Das Eis wird mit einer Art Spachtel eingefüllt und nach Portion verkauft. Am Schalter wählt man zuerst aus, was man haben möchte (Größe, Waffel oder Becher). Mit dem Bon geht man zur Theke und wählt seine liebsten Sorten aus. Dazu gibt es hausgemachte, frische Sahne. Die Öffnungszeiten sind auch grandios. Im Sommer bis in die Nacht (0.30 Uhr), im Winter meist ca. 22 Uhr.

Via Principe Eugenio 65,
00185 Roma, Italien
http://www.palazzodelfreddo.it
(Tram Manzoni/Vittoria Emanuele)

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Gelateria del Teatro

Die Gelateria del Teatro befindet sich in einer winzigen Seitengasse der Via die Coronari. Allein der Spaziergang durch diese Gasse lohnt sich.

IMG_1205IMG_1210Das Eis wird ausschließlich unter Verwendung von natürlichen Zutaten vor Ort hergestellt – ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen. Es gibt ca. 40 Sorten. Sie sind zum Teil ungewöhnlich und hören sich erstmal sehr seltsam an. Ich habe mich für die Sorte Feige-Mandel-Käse entschieden, aber auch Schokolade-Wein schmeckt herrlich. Übrigens: Idealerweise (nach tradiotnellen Eisherstellern) isst man das Eis eigentlich aus dem Becher, denn die Waffel verfälscht den Geschmack ;)

Gelateria del Teatro
Via del San Simone 70

 

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Markt & Kultur hat dieses Wochenende in den charmanten Hallen des Kulturzentrums vom Kampnagel zum ANTIQUE DESIGN & VINTAGE MARKET eingeladen. Für 4 Euro Tagespreis (ermäßigt 3 Euro) konnte man bei den Händlern aus Hamburg und Umgebung stöbern und staunen. Der Indoor-Flohmarkt ist aber kein gewöhnlicher Trödelmarkt: Hier gab es Design-Originale aus zweiter Hand, Kleinmöbel, Schallplatten, Schmuck, Kleider, Antiquitäten, Designware & Selbstgemachtes sowie allerlei Kuriositäten. Ein sehr sehenswerter Markt, aber seht selbst!

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Okay, Hände hoch, wer denkt bei Rom nicht nur an Kolosseum, Petersdom oder Pantheon? Ich nicht. Definitiv nicht. Ich denke an kleine Gassen, schöne Cafés, kleine Läden und richtig leckeres Essen. So Gedöns. Bei unserem kleinen Trip nach Rom konnte ich ausgedehnt shoppen und schlemmen. Gott, war das gut! Raus aus der Hektik und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen (bei 22 Grad – Wuaaa!)

Hier kommen meine Tipps für gutes Streetfood und was es sonst noch so gibt:

Mein persönliches Grauen wartete gleich an der ersten Ecke. Pizza und ein großes Bier für 8 €. Ein Schnäppchen. Ich bin in ROM und wollte leckere Pasta, Pizza, Eis, die legendären Brotecken, Käse, frische Cornetti und Supplis probieren! Nur Wo?

Immer eine gute Idee: Pastaficio. Wenn man in der Via del Corso schlendert –  eine vor allem touristische Einkaufsstraße – sollte man in die Seitenstraßen links und rechts abbiegen. Hier fiel mir der kleine Laden auf, weil hier viele Einheimische im Stehen vor dem Laden Pasta aßen. Gutes Zeichen! Zack, gleich am nächsten Tag war ich da, um zu testen.

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Bei Pastaficio (Via della Croce, 8) gibt es sehr leckere Pasta zu einem unschlagbaren Preis von 4 Euro inkl. Wasser. Es gibt 2 Sorten zur Auswahl, die jeden Tag wechseln. Tipp: Seid am Besten früh da! Schon kurz nach halb eins stehen die Menschen dort Schlange. Und die erste Pasta ist die beste! IMG_1739

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Vor dem Laden stehen die Menschen bereits eine halbe Stunde vor der Mittagszeit Schlange.

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Übrigens, wenn ihr schon in der Ecke seid und in der Parkanlage von Villa Borghese ein bisschen entspannen wollt, gibt es nicht weit vom Piazza del Poppolo eine kleine süße Pizzeria. Die gibt es in Rom viel, aber es gibt solche Unterschiede in der Qualität. Gut aufgehoben seid ihr bei Monde Arancina (Via Flaminia, 42/44). Arancina ist ein frittierter Ball mit Reis und Fleisch innen. Den habe ich dort aber nicht gegessen, sondern unglaublich leckere Pizza. Die wird hier frisch im Ofen gebacken und nach 100 g Preisen und Sorte verkauft. An der Theke sagt man einfach wie groß das Stück sein darf und dann kann man es auch schon mitnehmen. Ein Genuss!

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Teigtaschen in Testaccio

Schachbrettartig ziehen sich die Straße durch das hübsche Viertel Testaccio. Hier gibt es beides: den alten Charme Roms und Szene-Atmosphäre. Nirgendwo sonst in Rom gibt es die alte römische Küche wie hier. In der Via di Marmorata kann man im feinen Delikatessengeschäft bei Volpetti (Via di Marmorara, 47) handgemachte Pasta, Öle, Weine, Essig kaufen. Ich bin hier, weil ich die legendären Brottaschen im Trapezzino testen möchte (Via Giovanni Branca 88). Es gibt verschiedene Füllungen für die Trappezzino wie geschmortes Hühnchenfleisch oder verschiedene Gemüsefüllungen mit Brokkoli. Die Taschen kosten 3,50 €. Die Suppli nur 1 €. Suppli – das sind kleine frittierte Bälle mit gebratenem Reis, Tomatensoße und Mozzarella. Für mich mit Abstand das leckerste Take-Away-Essen Roms. In der Nähe der Milvischen Brücke gibt es übrigens noch einen weiteren Laden (Piazzale Monte Milvio 13).

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Trastevere

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Einige behaupten, dass es die besten suppli angeblich in Trastevere gibt. Eines meiner liebsten Viertel in Rom. Kleine Gassen, lauschige Cafés – hier lässt es sich aushalten.

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Hereinspaziert – auch hier gibt es tolle Läden mit feinsten Delikatessen.

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Fast läuft man an dem unscheinbaren Laden I supplì (Via di San Francesco a Ripa 137) vorbei. Doch die zahlreichen Einheimischen, die schnell einen kleinen Mittagssnack holen, locken in den Laden, in dem es auch Pasta und Pizza aus dem Ofen gibt – und eben die fantastischen Suppli. 

ARTE DA USARE (Via di Santa Cecilia, 15) ist eine kleine Manufaktur, in der man wunderschöne handgefertigte Keramik kaufen kann. Sie wurde 1973 von Giorgio Funaro und Rita Rivelli eröffnet. Als ich mich mit der Ladenbesitzerin unterhalte, erfahre ich, dass es vielmehr als eine Manufaktur ist. Neben dem Laden restauriert ein siebenköpfiges Team auch historische Bauten in Rom. Ich darf sogar in die Werkstatt schauen und sehe viele Skulpturen oder farbige Glasfenster für die eindrucksvollen, typischen Kirchenfenster.

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Arrivederci, Roma!

Im nächsten Post zeige ich euch dann meine liebsten Eisdielen in Rom! :)

Liebst,
Lotte